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Schock: Der miese Trick mit unserem Kindergeld! Ermittler packt aus

Kriminelle Banden florierten in Deutschland im Geschäft mit Kindern, wie die jüngste Großrazzia in einem heruntergekommenen Duisburger Wohnkomplex verdeutlichte. Insgesamt 430 Personen aus Südosteuropa wurden in den 140 Wohnungen überprüft, mit dem Fokus auf weitreichenden Sozialbetrug.

Die Bedrohung dieser mafiösen Operationen für den deutschen Sozialstaat wirft ernsthafte Fragen auf. Achim Schmitz (59), Leitender Kriminaldirektor der Abteilung Organisierte Kriminalität beim Landeskriminalamt Düsseldorf, erklärte gegenüber BILD: „Der Sozialleistungsbetrug nimmt kontinuierlich zu. Deshalb haben wir in einer Taskforce sämtliche Erkenntnisse zusammengetragen.“

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind alarmierend. Der LKA-Beamte verdeutlichte: „Aus Bulgarien und Rumänien werden gezielt kinderreiche Familien rekrutiert, denen ein besseres Leben in Deutschland versprochen wird. Arbeit für die Erwachsenen und eine solide Schulausbildung für die Kinder stehen im Fokus.“ Viele dieser Familien könnten jedoch weder lesen noch schreiben.

„Nach ihrer Ankunft in Deutschland werden diese Familien unverzüglich zum Einwohnermeldeamt und zur Familienkasse geführt. Dort werden sie angemeldet, Anträge unterschrieben und Bankkonten eröffnet“, fuhr Schmitz fort. „Sobald dieser Prozess in zwei bis drei Tagen abgeschlossen ist, werden die Familien wieder in Fahrzeuge verfrachtet. Man erzählt ihnen, sie seien abgelehnt worden, und sie müssen nach Bulgarien zurückkehren. In Wirklichkeit nutzen die Drahtzieher das eröffnete Bankkonto, um Kindergeld zu kassieren.“

Auch bei denjenigen Südosteuropäern, die in Deutschland bleiben, bleiben die Kriminellen aktiv. „Über Scheinfirmen, die Anspruch auf Aufstockungsleistungen haben, werden sie als Geringverdiener registriert. Diese Menschen arbeiten schwarz, erhalten nur geringe Beträge, während die Hauptgewinne erneut bei den Hintermännern landen.“

Ein besonderes Beispiel aus der bulgarischen Stadt Plovdiv verdeutlicht die Raffinesse der Täter. „Dort gab es einen speziellen Kiosk, in dem gegen Bezahlung bereits ausgefüllte Anträge für deutsche Ämter erhältlich waren“, so Schmitz.

Um diesem Problem zu begegnen, betont Schmitz die Notwendigkeit einer engen Koordination zwischen verschiedenen Ämtern und Behörden. „Die Zusammenarbeit von Schulamt, Jugendamt, Familienkasse, Agentur für Arbeit und Polizei ist von großer Bedeutung. Das Sozial- und Steuergeheimnis erschwert den Informationsaustausch, daher ist eine enge Abstimmung unerlässlich.“

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