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Schockbilder aus Sachsen: Als Neonazis verkleidete Männer marschieren bei Anti-Nazi-Demo auf.

Foto: ZIVD_eV/X

Provokation bei Anti-Nazi-Demo: Rechtsextreme in Uniform sorgen für Aufsehen

Bei einer Anti-Nazi-Demo am Wochenende in Pirna, Sachsen, sorgten fassungslose Bilder für Empörung. Während Hunderttausende friedlich gegen die AfD und Rechtsextremismus demonstrierten, marschierte eine Gruppe von 15 Neonazis in Springerstiefeln und Bomberjacken durch das Stadtzentrum.

In der Kleinstadt Pirna, wo im Dezember der erste AfD-Oberbürgermeister Deutschlands gewählt wurde, versammelten sich am Samstag etwa 1000 Menschen, um gegen rechte Tendenzen zu protestieren. Gleichzeitig provozierten die 15 Neonazis in „szenetypischer Kleidung“ die Demonstranten. Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber BILD, dass die Gruppe eine spontane Versammlung angezeigt hatte und auf Abstand zur Hauptdemonstration gehalten wurde.

Besonders besorgniserregend war, dass einer der Neonazis in einer braunen Uniform marschierte, die an die Uniformen der SA (Sturmabteilung) im Dritten Reich erinnerte. Braun wurde 1925 zur offiziellen Farbe der nationalsozialistischen Bewegung und galt als Ausdruck der Verbundenheit mit Heimat und Boden. Obwohl das Tragen solcher Uniformen an die der Nazi-Schergen erinnert, ist es rechtlich nicht strafbar, solange keine verbotenen Symbole wie Hakenkreuze oder SS-Zeichen darauf zu sehen sind.

Die Polizei konnte laut dem Polizeisprecher kein strafrechtliches Verhalten feststellen, da die Kleidung ohne verbotene Symbole auskam. Dennoch sorgen solche provokativen Auftritte für Aufsehen und verdeutlichen die subtile Form rechtsextremer Präsenz, die trotz fehlender strafbarer Elemente besorgniserregend bleibt.

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